Wissenswertes zum Thema Spaltmessung


Antastung

Der gapMaster arbeitet mit einem taktilen Messverfahren, das in der Regel
linienförmige Berührung des Prüfobjektes aufweist. Für punktförmige Berührung,
wie sie bei der Innnendurchmesser-Vermessung notwendig ist, kann das
Tastelement speziell ausgebildet werden. Der Sensor wird beim gapMaster im
Inneren des Spaltes platziert. Die Umwandlung des Messwertes in elektrische
Signale erfolgt direkt an der Messstelle. Durch Ausbildung des Sensorschaftes
als dünnes, elastisches Schwert, das auch Längen über 500 mm annehmen kann,
ist die Messung sogar an schlecht zugänglichen Stellen möglich. Durch eine
spezielle Sensorentwicklung von MFP können auch Spalte mit geringen Tiefen
von wenigen Millimetern erfasst werden.

Auflösung und Genauigkeit

Der gapMaster hat eine Auflösung von 12 Bit. Das bedeutet bei einem Messbereich
von beispielsweise 5 mm ablesbare Werte von ca 2 µm. Zur Erhöhung der Genauigkeit
wird eine Linearisierung der Sensorkennlinie durchgeführt. Je nach Sensorform
können so Genauigkeiten von besser als 10 µm erreicht werden.
Wesentlichen Einfluss auf das Messergebnis hat die Antastung und Führung des Sensors.
Grundsätzlich ist der Sensor im Spalt schwimmend gelagert, sodass immer das korrekte
Maß aufgenommen wird.


Grenzfrequenz

Die Grenzfrequenz der Messwertaufnahme wird bei antastenden Sensoren durch
das Feder-Masse-System bestimmt. Je geringer die Masse desto höher die Grenzfrequenz.
Das Sensorelement des gapMasters hat eine sehr kleine Masse von unter einem Gramm,
und kann deshalb auch für höhere Frequenzen eingesetzt werden.